Besuch bei der Bundespolizei Rosenheim

IMG_5076_webIn Begleitung der SPD Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Bärbel Kofler konnte ich an einem Austausch mit den Rosenheimer Vertretern der Bundespolizeiinspektion Rosenheim teilnehmen.

Nach einem ausführlichen Gespräch über das Aufgabenspektrum der Inspektion, standen Verantwortlichen für Fragen rund um die Themen Bundespolizei und Flüchtlinge Rede und Antwort.

Dazu muss man sagen, dass auf Grund der geopolitischen Lage Rosenheim (Rosenheim ist die erste größere Stadt die 2 Bahnlinien aus dem Süden und Südosten Europas anfahren)  keine andere Inspektion in Deutschland so derart überlastet ist wie Rosenheim“, stellte Metzger nach dem Gespräch mit den leitenden Beamten der Bundespolizei fest.

Schwierig ist aber auch die Situation der Kommunen, gerade wenn der Staat teilweise seine Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf diese verlagert”, so der Fraktionsvorsitzende Robert Metzger und trotzdem müssen wir alles tun, um diesen Menschen Zuflucht bieten können. Menschen die vertrieben wurden aus ihrer Heimat, Menschen denen nicht anderes blieb, ihr Leben und das ihrer Familien zu retten, in dem sie dem Terror in ihrem Land entfliehen.

Sie kommen stark von der Flucht geschwächt oder krank zu uns und benötigen eine schnelle und unkomplizierte medizinische Versorgung. Notwendig sei deshalb der Ausbau der Asylsozialberatung, um den vielfach traumatisierten Menschen eine erste soziale Hilfe geben zu können und hier sieht Metzger den Freistaat Bayern in der Pflicht mehr zu tun, als bisher.

Wenn wir uns vor Augen führen, wie lange diese Krieg und Konflikte in diesen Ländern schon dauern und wie schwierig es ist, von außen diese Situation zu beenden, müssen wir damit rechnen, dass diese Menschen längere Zeit bei uns bleiben werden. Daher forderte Metzger auch von der Staatsregierung, die Kommunen mit finanziellen Mitteln und rechtlichen Möglichkeiten auszustatten, “um dauerhaft Wohnmöglichkeiten schaffen zu können”.  Diese Menschen brauchen eine längerfristige Perspektive. Sie brauchen Wohnraum. Sie brauchen eine Chance in unsere Gesellschaft, um sich bei uns integrieren zu können.

Dies funktioniere etwa über Schulen, sprachliche Angebote und den Zugang zu Arbeitsplätzen. Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen sowie unbegleitete Minderjährige bräuchten einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Schulunterricht und dies müsse auch während des Schuljahres möglich sein.