Mehr Ganztagesbetreuung an den Schulen

Der erste Zwischenbericht zur Jugendarbeit wurde in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses verabschiedet.

Schulkinder1Sein Fazit: die Angebote für Kindergartenplätze sind von der Anzahl her bedarfsgerecht, die Anzahl der Kindergrippenplätze ist deutlich angespannt und die Ganztagesbetreuung in den Schulen muss deutlich ausgebaut werden. Dies gilt besonders auch für die Ferienzeiten, an denen es wahrscheinlich viel zu wenig Betreuungsangebote für Kinder alleinerziehender oder beidseitig berufstätiger Eltern gibt. Deshalb hat die SPD Fraktion einen Antrag gestellt, die Bedarfe für die Ferienzeiten in den jeweiligen Stadtteilen zu erheben und sie den derzeitigen Angeboten gegenüberzustellen. Dort wo es noch an Betreuungsmöglichkeiten mangelt sollten weitere Angebote gemacht werden, fordert der Fraktionsvorsitzende Robert Metzger.

Dass es aber auch außerhalb der Ferienzeiten einen deutlichen und immer weiter steigenden  Bedarf an Ganztagesbetreuung während der Schulzeiten gibt, ist für Metzger nicht neu.

Schon in unserem Grundsatzprogramm für die Kommunalwahl 2014 haben wir unter dem Titel „Arbeit“ einen Anspruch auf Ganztagesbetreuung bis zum 4. Schuljahr gefordert. Die Gründe für eine immer höhere Inanspruchnahme von Ganztagesplätzen sieht die SPD in den gesellschaftlichen Veränderungen insgesamt. Alleinerziehende Eltern müssen größtenteils berufstätig sein und sind damit auf Hortplätze angewiesen, aber auch die Notwendigkeit, dass beide Elternteile arbeiten müssen oder wollen, schafft zusätzlich Bedarfe an Kinderbetreuung.

Diese gesellschaftlichen Veränderungen lassen sich auch anhand der steigenden Belegungszahlen der Ganztagesbetreuung nachweisen. Die Kinder, die bisher in Kindergrippen und Kindergärten ganztags untergebracht waren, steigen nun in die Schule ein. Ihre weiterhin berufstätigen Eltern brauchen auch dort Betreuung für ihre Kinder.

Die SPD Stadtratsfraktion wird deshalb auf eine schnelle Fortschreibung der Ganztagesbetreuung während der Schulzeiten und in den Ferien drängen.