Wohnungen und Hochschulerweiterung ist möglich – wenn man will!

Bogensiedlung_3Die SPD Rosenheim-Stadt kündigt  eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der Fläche der
Bogensiedlung und für mehr bezahlbare Wohnungen an.
Die dazugehörigen Listen können auf der Homepage der SPD Rosenheim-Stadt
heruntergeladen werden.
Wir hoffen damit, den Beschluss des Aufsichtsrats der städt. Rosenheimer
Wohnbaugesellschaft (GRWS) vom 23. Juni 2016, an dem mehrheitlich mit den Stimmen von CSU und FW der teilweisen Tausch, bzw. Verkauf der Bogensiedlung mit der Immobiliengesellschaft des Freistaat Bayern beschlossen wurde, korrigieren zu können stellt Robert Metzger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rosenheimer Stadtrat fest.
Denn auch die SPD Stadtratsfraktion ist der Auffassung, dass an dieser Stelle neue Wohnungen entstehen sollen und hat sich in der betreffenden Aufsichtsratssitzung gegen den Verkauf der Bogensiedlung ausgesprochen. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, so Robert Metzger. Wir sehen durchaus auch die Notwendigkeit, dass die Hochschule sich entwickeln können muss. Der immense Bedarf an Wohnungen in Rosenheim und die Tatsache, dass es für die Hochschule Alternativen gibt, hat uns aber bewogen hier neue, bezahlbare Wohnungen für Rosenheim bauen zu wollen.“
Die Alternative für die Hochschulentwicklung sieht der Fraktionsvorsitzende in der Tatsache, dass zum Einen die Hochschule bereits über 50% der Fläche im eigenen Besitz verfügt, zum Anderen dass das Grundstück auf dem ehemals der Getränkegroßhändler Hubauer seine Firma hatte von einem Förderer der Hochschule gekauft wurde. Zusätzliche Flächen stünden außerdem nördlich der Hochschule zur Verfügung, auf denen unter Anderem auch ein umstrittenes Nahversorgungszentrum geplant ist.
Metzger bedauert, dass mit der Entscheidung über den Verkauf der Bogensiedlung
die bereits bestehenden Pläne, die Bogensiedlung durch eine neue Wohnanlage zu ersetzen, nun fallen gelassen werden.
Diese Pläne hätten für bezahlbaren Wohnraum in der Anzahl von bis zu 240 Wohnungen gesorgt, vielleicht sogar etwas mehr. Und dies wäre ein wichtiger Schritt, hin zu mehr Wohnungen, denn Rosenheim hat weiterhin einen aktuellen Wohnungsbedarf von ca. 700 bis 1.000 Wohnungen. Zusätzlich benötigen über 3.000 Studierende, die nicht täglich an die Hochschule pendeln können, entsprechenden Wohnraum. Der Verkauf der Bogensiedlung steht aber mit der Entscheidung der Stadt noch nicht endgültig fest, der Haushaltsausschuss des bayr. Landtages muss den Kauf für die Hochschule in einer der nächsten Sitzungen beschließen. Die SPD Stadtratsfraktion hat deshalb die Landtags-SPD um Unterstützung gebeten. „In einer ausführlichen Begründung haben wir dargestellt warum an dieser Stelle der Erhalt eines Wohnbaugebiet notwendig ist und welche Alternativen es für die Hochschule gibt,“ begründet Metzger diesen Schritt.