Zeit zu Handeln

Fahrradverkehr_2Rosenheim und die direkten Umlandgemeinden haben insgesamt 180.000 Einwohner, das sind mehr als die Hälfte aller Einwohner aus Stadt und Landkreis. Wenn man sich vor Augen hält, dass einige Gemeinden so nah an Rosenheim liegen, dass die Stadt bequem auch mit dem Fahrrad zu erreichen wäre, kann man erahnen welches Potential an Verkehrsentlastung in diesem Verkehrsmittel steckt. Deshalb habe ich auch schon 2013 anlässlich der Oberbürgermeisterwahl Verbesserungen für den Radverkehr gefordert. Meine Forderung in der Stadt Radschnellwege auszubauen, war nur eine der Forderungen, die nicht nur für die Pendlern ein Verkehrsangebot war, sondern auch schon auf den immer stärkeren Fahrradtourismus abzielte. Gut 4 Jahre später ist diese Idee nun auch bei denen angekommen, die das damals als Spinnerei abtaten.

Im Herbst wird das Ergebnis des beauftragten Gutachtens vorgestellt. Ich erwarte dort Vorschläge für Radschnellwegetrassen  und ich erwarte von der Stadtführung, dass diese auch durch das Stadtgebiet führen.

Doch weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind dringend erforderlich:

  • mehr und bessere Fahrradabstellmöglichkeiten in der Innenstadt
  • bessere Kennzeichnung von Fahrradwegen; sonders auf den Kreuzungspunkten zu Straßen und im Aufstellbereich von Kreuzungen
  • klares Bekenntnis zu Schutzstreifen
  • Förderung von E-Bikes und Pedelecs im Straßenverkehr