Tief betroffen reagierte der Oberbürgermeisterkandidat Robert Metzger auf die Nachricht der Schließung. „Für die Rosenheimer und auch für mich war Danone einfach als das „Gervais-Werk“ bekannt und dies zeigt wie tief verwurzelt das Unternehmen in Rosenheim ist“ so Metzger.

„Große Sorgen mache ich mir trotz des Arbeitskräftemangels, der auch in Rosenheim herrscht über den Verlußt von 160 Arbeitsplätzen“ und gibt zu bedenken, dass es in einem Unternehmen mit einer so langen Tradition auch langjährige Mitarbeiter gibt, die noch vielleicht 10 Jahre zur Rente haben und die wissen, dass es nicht so leicht sein wird, noch einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen.

Metzger bittet deshalb die Rosenheimer Unternehmen, die Arbeitsagentur, die IHK und die Arbeitgeberverbände um Unterstützung, damit wir als Stadtgesellschaft den Mitarbeitern bei Danone eine berufliche Perspektive geben können.

Nach dem massiven Arbeitsplatzabbau bei der  Firma Kathrein ist der Verlusst der Arbeitsplätze bei Danone aber auch deutliches Zeichen des wirtschaftlichen Wandels, der nun auch in Rosenheim angekommen ist. „Wir müssen uns deshalb intensiv Gedanken über die künftige Ausrichtung des Wirtschaftsstandortes Rosenheim machen“ fordert Metzger und er drängt, sich dazu nicht allzu lange Zeit zu lassen.

Rosenheim hat auch in die Zukunft gerichtet,  gute Voraussetzungen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Wir müssen uns als Stadt aber aktiver als bisher am notwendigen Umbau des Wirtschaftsstandortes beteiligen.

„Mit dem Stellwerk 18 haben wir Gründern eine gute Plattform für einen Unternehmensstart geschaffen. Es gilt aber diese Unternehmen weiter im Blick zu haben, ihnen nach ihrer Gründungsphase auch bei der Expansion ihres Unternehmens behilflich zu sein“ skizziert Metzger seine Vorstellungen.

Das Ziel ist für den Oberbürgermeisterkandidaten klar, diese wachsenden Unternehmen für einen dauerhaften Verbleib in Rosenheim zu gewinnen.

„Dafür  müssen wir aber für gute Rahmenbedingungen sorgen und dazu gehören attraktive Gewerbeflächen, bezahlbare Wohnungen, ein leistungsfähiger ÖPNV und ein umfassendes Angebot an guten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche“, fordert Metzger.

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