Wohnortnahe Versorgung

In der Frage der wohnortnahmen Versorgung (Lebensmittel und täglicher Bedarf) hat die Stadt es dem Lebensmitteleinzelhandel selbst überlassen, wo sich dieser mit Filialen ansiedeln. Lediglich in den beiden Fachmarktzentren (Aicher-Park und Panorama-Kreuzung) kann man eine stadtplanerische Handschrift vermuten. Die Folge ist, dass es in manchen Stadtteilen mehrere Märkte nebeneinander oder in nächster Nähe gibt, während andere Stadtteile keinen einzigen Markt haben, so dass die Bürger dort weite Strecken zurücklegen müssen, um ihren täglichen Bedarf decken zu können.

Deshalb möchte ich als Oberbürgermeister dafür sorgen, dass jeder Stadtteil eine wohnortnahe Möglichkeit des Einkaufens für den täglichen Bedarf hat.

Dazu ist es aus stadtplanerischer Sicht erforderlich, die Versorgung in den Stadtteilen Innenstadt, des Gebiet um die Lessingstraße, sowie der Gebiete um die Innstraße und Erlenau zu verbessern.

Um die Bedarfe aus Bevölkerungssicht einschätzen zu können, wird dazu bei den Bürgerinnen und Bürgern in den jeweiligen Stadtteilen Befragungen durchgeführt werden. Wenn die Bürgerinnen und Bürger die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes befürworten, werden die notwendigen Gespräche mit den Vertreter des Lebensmitteleinzelhandels geführt. Sicher ist es nicht einfach, den Lebensmitteleinzelhandel für Standorte zu gewinnen. Deshalb ist es in den Gesprächen notwendig, den Lebensmitteleinzelhandelsvertretern klar und deutlich zu vermitteln, dass in Rosenheim erst dann wieder über die Vergrößerung bestehender Märkte gesprochen werden kann, wenn diese Stadtteile ausreichend versorgt sind.

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