Im Rosenheimer Stadtrat wurde am Mittwoch der Nahverkehrsplan einstimmig beschlossen. Als Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat freue ich mich, dass die jahrelange Überzeugungsarbeit und fast ein halbes Dutzend Anträge meiner Fraktion zu einem attraktiveren Busverkehr nun endlich Früchte tragen.
Doch die Energie für das gegenseitige Schulterklopfen der Rosenheimer Parteien sollte schnell in die Umsetzung des Nahverkehrsplanes gesteckt werden.
Dazu stelle ich mir folgende Verbesserungen vor:
– Ausweitung der Betriebszeiten bis mind. 20 Uhr, auch an Samstagen
– direkte und schnelle Linienführung statt Ringlinien
– direkte Verbindungen aus dem Rosenheimer Norden und Süden in den Aicherpark
– Verkürzung der Taktzeiten auf mind. 30 Minuten
– barrierefreie Haltestellen
– Fahrplan-App für Echtzeitabfragen
Nur mit diesen Verbesserungen können wir dem Fahrgast ein attraktives Angebot machen. Aber zur Attraktivität gehört auch, dass die Busse in Rosenheim pünktlich fahren und ankommen und nicht im Stau stecken bleiben. Deshalb muss es auch attraktive Angebote zum Umstieg vom Auto auf das Radl geben.

Deshalb werde ich als Oberbürgermeister dafür sorgen, dass es Fahrradschnellwege gibt und dass wir aus den Stadtteilen und Wohnquartieren durchgehende Radwege haben werden, die die Radlfahrer sicher in die Innenstadt und zurück bringt.

In der Innenstadt, wo sich alle Verkehrsarten treffen, brauchen wir ein „Verkehrsleitsystem“, das dem Fahrrad und dem Bus gleichberechtigter als bisher mit dem Auto, mehr Verkehrsflächen zur Verfügung stellt.
Dazu gehören auch Überlegungen, wie ein Altstadtring oder eine Einbahnstraßenregelung. Das ist nach meiner Überzeugung „Verkehrspolitik in einem Guss“.

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